Gisbert zu Knyphausen

Gisbert zu Knyphausen

13. Dezember 20:30 Uhr zakk/Düsseldorf

Songwriter-Kunst einer neuen Generation

Im Jahr 2008 betritt ein neuer deutscher Songwriter die Bühne: Gisbert zu Knyphausen. Er sollte einer der herausragenden seiner Generation werden.

Gisberts Familie entstammt einem alten ostfriesischen Adelsgeschlecht und man will meinen, das seien nicht die idealen Wurzeln für einen Pop-Poeten. Weit gefehlt, denn Gisberts Songwriting ist frei von Manierismen und Prätentiösem, er schreibt in virtuosen Worten vom Zustand der Welt und seiner Seele. Gisberts Songdichtung ist indes weder trendy, noch arbeitet sie sich am Zeitgeist ab. Als er mit seinem Album vor zehn Jahren auf den Plan trat, hatte man das Gefühl, ein junger Reinhard May schüttelt dem frühen Bob Dylan die Hand. Musikalisch orientieren sich Gisberts Kompositionen durchaus an der angloamerikanischen Songwriter-Tradition, und der Stream-Of-Consciousness in seinen Texten erinnert an die großen amerikanischen Schreiber wie Dylan und Cohen. Sein Umgang mit der deutschen Sprache weist jedoch in die Zeit, als hierzulande ein junger Konstantin Wecker, Reinhard May oder Wolf Biermann erstmals anspruchsvolles Songwriting betrieben. Seinen unverkennbaren Stil hat Gisbert sofort gefunden und bis heute beibehalten: Er erzählt Geschichten von gebrochenen Herzen, zweifelnden Seelen und einer unbestimmten Sehnsucht. Seine Lieder transportieren eine Melancholie, die nicht existentiell erscheint, und dann doch mit einem Mal durchschlägt. Nach seinen ersten beiden Alben „Gisbert zu Knyphausen“ und „Hurra! Hurra! So nicht.“ gab es einen Bruch in Gisberts Laufbahn. Er gründete mit Nils Koppruch die Band Kid Kopphausen und nahm das Album „I“ auf. Kurz vor der geplanten Release-Tournee zum Album verstarb Nils Koppruch unerwartet. In der Folge zog sich Gisbert zu Knyphausen zurück und kam erst im letztem Jahr mit dem neuen Album „Das Licht dieser Welt“ zurück.

Für Lieblingsplatte kehrt Gisbert an den Anfang seiner Laufbahn zurück. Erst vor zehn Jahren hat er die Bühne betreten, aber es scheint wie eine Ewigkeit, und seither hat sich seine und unsere Welt grundlegend geändert.

Tracklisting:

  1. Neues Jahr
  2. Erwischt
  3. Wer Kann Sich Schon Entscheiden?
  4. Der Blick In Deinen Augen
  5. Flugangst
  6. Spieglein, Spieglein
  7. Herzlichen Glückwunsch
  8. Gute Nachrichten
  9. Kleine Ballade
  10. Sommertag
  11. So Seltsam Durch Die Nacht
  12. Verschwende Deine Zeit (Gisbert Blues Nr. 135)

Gisbert zu Knyphausen live:

Gisbert zu Knyphausen – Gesang/Gitarre

Jens Fricke – Gitarre

Gunnar Ennen – Gitarre, Rhodes, Tasten

Frenzy Suhr – Bass

Sebastian Deufel – Schlagzeug

Gisbert zu Knyphausen »Sommertag«