Achtung: LIEBLINGSPLATTE – Bonustracks zum Festival

 

Stefan Schneider

Philipp Holstein

Ina Plodroch

Baal & Mortimer

Xaõ Seffcheque

 

Aufgrund der aktuellen Lage kann ein Lieblingsplatte-Festival dieses Jahr natürlich nicht in gewohnter Form stattfinden.Aber Not macht bekanntlich erfinderisch, und so starten wir mit ACHTUNG: LIEBLINGSPLATTE eine Reihe mit „Bonustracks“, die unser Festival auch in Zukunft begleiten wird.

Wir starten mit der Reihe im Dezember, und so gibt es in der ursprünglich für das fünfte Lieblingsplatte-Jubiläum angesetzten Woche zwei Bonustracks zum Festival, in Form von live gestreamten Abendveranstaltungen aus dem Kulturzentrum zakk.

 

Der erste Abend am 12.12. widmet sich der Suche nach einem Kanon der deutschen Popmusik. Bei der letzten Ausgabe des Lieblingsplatte-Festivals 2019 hat Max Dax, der frühere Spex-Chefredakteur, seine fünfzig wichtigsten Platten bei einer Podiumsdiskussion und in Form eines Essays vorgestellt.
Nun werden die Kölner Popjournalistin Ina Plodroch und der Düsseldorfer Feuilleton-Redakteur Philipp Holstein ihre Popkanons in einem multimedialen Vortrag präsentieren und anschließend in einer erweiterten Runde diskutieren, der unter anderen auch Lieblingsplatte-Kurator Miguel Passarge angehört. Zwei Kurzauftritte von Düsseldorfer Bands geben dem Abend das Live-Feeling, das wir gerade so sehr vermissen.

 

Der zweite Bonustrack zum Festival wird am 19.12. vom Düsseldorfer Künstler und Musiker Stefan Schneider vorgestellt. Unter dem Titel TRANSFER – 3 Düsseldorfer LPs gibt es eine Geräuschreise durch mehrere Jahrzehnte, bei der Alben von Kluster und Baal & Mortimer sowie ein Sampler mit elektronischer Kassettenmusik vorgestellt werden. 

 

Verfolgt man die elektronische Musik aus Düsseldorf der letzten 50 Jahre, so stößt man immer wieder auf Übersetzungen z.B. von amerikanischen Minimal Komponisten, britischem Punk, französischer Geräuschmusik oder Techno in eine jeweils eigene Klangsprache. Für den Abend TRANSFER sollen drei Alben aus völlig unterschiedlichen Jahrzehnten als Beispiele dieser Prozesse wirken.